Photodynamische Therapie

Photodynamische Therapie: die Geheimwaffe gegen weißen Hautkrebs

Keine Frage: Ein Sonnenbad tut einfach gut! Doch leider gilt UV-Strahlung als Verursacher Nummer eins für krankhafte Hautveränderungen – unter anderem ist sie mitverantwortlich für die rasante Zunahme von Hautkrebs. Besonders der weiße Hautkrebs ist weltweit auf dem Vormarsch. Aber zum Glück gibt es auch eine gute Nachricht: Weißer Hautkrebs ist fast immer heilbar! Entscheidend ist jedoch, dass er rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Früher wurde die betroffene Hautstelle meistens einfach herausgeschnitten, was oft unschöne Narben zur Folge hatte. Besonders problematisch, da weißer Hautkrebs gerne an gut sichtbaren Stellen wie dem Gesicht auftritt! Aber auch hier hat die Medizin beeindruckende Fortschritte gemacht:

Heute können viele Fälle von weißem Hautkrebs sehr erfolgreich mit der Photodynamischen Therapie behandelt werden – schonend und in der Regel völlig narbenfrei. Die Photodynamische Therapie (kurz PDT) ist eine Lichttherapie. Die erkrankten Zellen werden durch eine photosensibilisierende Creme und die anschließende Belichtung mit einem speziellen Licht zerstört. Das Schöne: Diese Methode ist völlig ungefährlich und gesunde Zellen werden dabei nicht angegriffen. Wir setzen die PDT sehr erfolgreich bei bösartigen Hautveränderungen im Frühstadium ein: Aktinische Keratosen, Basaliome (Basalzellenkrebs), Frühformen von Spinaliomen (Stachelzellkrebs) und Morbus Bowen. Aber auch gutartige Veränderungen der Haut wie z. B. Warzen können sehr gut mit der PDT behandelt werden!

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Häufig gestellte Fragen

Gut wissenschaftlich erforscht, etabliert und besonders geeignet ist sie zur Behandlung von Hautkrebsvorstufen, den aktinischen Keratosen und bestimmten Formen von weißem Hautkrebs: der Basaliome, Morbus Bowen und Frühformen des Spinalioms.

Auf krankhaft veränderte Haut wird der Wirkstoff 5-Aminolävulinsäure (5-ALA als Rezeptur des Arztes) oder MAOP / Metvix in Cremeform aufgetragen. 5-ALA bzw. MAOP dient als Photosensibilisator. Aus ALA bilden sich in den kranken Zellen Porphyrine. Diese sind photoaktiv und bilden bei Rotlichtbestrahlung aggressiven Sauerstoff.

Das eingecremte Hautgebiet wird durch Verband vor der natürlichen Sonne geschützt. Nach 3-6 stündiger Einwirkzeit wird die Creme entfernt. Der Wirkstoff hat sich in dieser Zeit in den kranken Zellen angereichert, während die gesunden Zellen ihn kaum aufnehmen. Mit einer Speziallampe angeleuchtet, heben sich die kranken Zellen rot von den Gesunden ab.

Das ganze Hautareal wird daraufhin mit einem speziellen Lichtstrahler 16 Minuten lang bestrahlt. Dieses Licht sucht sich die kranken Zellen mit der angereicherten Aminolävulinsäure und zerstört sie, indem Photosensibilisator, Licht und Sauerstoff in der Zelle miteinander reagieren. Diese Reaktion heißt photodynamische Reaktion. Wird die Bestrahlung mit niedrigen Dosen durchgeführt, so werden die Zellen nicht zerstört. Es kommt stattdessen zu einer sogenannten Immunmodulation.

Um eventuell verbliebene Zellen zu entdecken und zu beseitigen, wird die Behandlung eventuell noch 1-2 mal wiederholt.

Während der Bestrahlung sollte der Patient seine Augen mit einer Spezialbrille schützen. Unter der Lampe kann die Haut warm werden und selten deutlich schmerzen. Dies ist unangenehm, aber ungefährlich. Schmerzmittel oder eine örtliche Betäubung sind nicht erforderlich. Die Haut kann schwellen (Ödeme), Rötungen, Krusten und sterile Eiterpusteln bilden.

In dieser Zeit sollte ein Sonnenschutzmittel und z. B. Bepanthen-Wundsalbe aufgetragen werden. All dies ist Zeichen des Zelltodes der kranken Zellen. Behandlungen in behaarten Bereichen können selten zu dauerhaftem Haarausfall an dieser Stelle führen.

Während des Eincremens und ca. 3 Tage nach der Behandlung ist die Haut lichtempfindlich. Zuviel Licht und Sonne führen in dieser Zeit rasch zu einem Sonnenbrand. Nach der Bestrahlung werden die kranken Zellen entzündlich schuppend abgestoßen. Nach 2-3 Wochen ist die Haut meist völlig abgeheilt.

Der wesentliche Vorteil gegenüber Operationen ist die weitestgehende Schonung gesunder Haut und die meist narbenlose Abheilung. In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen lag die Erfolgsquote bei Sonnenwarzen bis zu 98 %. Besonders erfolgreich ist die PDT an Kopf und Hals. Die Erfolgsquote bei Basaliomen liegt bei über 90%. Bei Warzenbehandlungen wird ein Erfolg in ca. 75% erzielt. Die Erfolgsquoten bei anderen Hautproblemen sind noch unbekannt, da bisher keine größeren wissenschaftlichen Studien dazu existieren.

Private Kassen übernehmen die Kosten der Behandlung ohne Probleme. Leider gilt dies nicht für die gesetzlichen Krankenkassen. Wir bieten die Behandlung gesetzlich versicherten Patienten als Selbstzahlerleistung an. Über die genauen Kosten werden wir Sie gerne informieren.

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