Fruchtsäure-Peeling

 
homepage auswahl 095 Beim medizinischen Fruchtsäure-Peeling handelt es sich um ein Verfahren, das hochkonzentrierte und wirksame Säuren verwendet.

Sehr häufig benutzen wir eine aus Zuckerrohr gewonnene Fruchtsäure namens Glykolsäure (das sogenannte „AHA-Peeling“) oder kombinieren diese mit Salizylsäure, um den Effekt zu verstärken. Das Peeling unterstützt in idealer Weise die Abstoßung und Neubildung der Hautzellen, die bei gesunder Haut in einem ausgewogenen Verhältnis steht.

Nach dem Auftragen auf die Haut dringt die Peelingsubstanz in die oberen Hautschichten ein, löst alte Hornschichten ab und regt die Oberhaut zur Regeneration an. In der Lederhaut (Dermis) werden vermehrt kollagene Fasern, Grundsubstanz und Elastin gebildet, Wasser wird in der Haut gebunden.
Insgesamt kommt es zu einer Neustrukturierung. Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut steigt. Die Haut wirkt insgesamt glatter, rosiger, gesünder, und jugendlicher. Sonnenbedingte Zellschäden und feine Fältchen werden vermindert oder beseitigt, sofern sie nicht zu tief reichen.
Darüber hinaus ist das Fruchtsäure-Peeling eine sehr wirksame Therapie zur Behandlung von Akne, von grobporiger Haut sowie Hautunreinheiten.
Die Haut wird insgesamt, entgegen der volksmündlichen Meinung, nicht dünner, sondern wird insgesamt zur Neubildung angeregt und widerstandfähiger und fester.

Peeling ist das „Fitness-Training“ für ihre Haut!

Anwendungsgebiete

  • Ein chemisches Peeling setzen wir ein bei
  • Akne vulgaris
  • Aknenarben/ Narben
  • Altersflecken (‘Lentigo senilis’)
  • Altershaut
  • Chloasmen (Pigmentverschiebungen, meist bei jungen Frauen, meist im Gesicht)
  • Falten
  • Großporige Haut
  • Pigmentflecken

Ein Peeling braucht keineswegs nur auf das Gesicht beschränkt zu bleiben. Auch Aknenarben an den Schultern oder dem oberen Rücken können hervorragend behandelt werden!

Wie verläuft die Therapie?

Zu Beginn der Therapie wird die Haut mit entfettenden Substanzen gereinigt. Danach werden die Peeling-Substanzen aufgetragen. Die Dauer der Einwirkungszeit kann der Arzt bei guter Verträglichkeit bei Fortschreiten der Therapie verlängern. Nach der Einwirkungsdauer, welche in der Regel zwischen 3 und 10 Minuten liegt, werden die Peelingsubstanzen wieder neutralisiert und das Gesicht gereinigt.
Zwischen den Peeling-Behandlungen und noch 1-2 Monate nach der Therapie sollten Sie Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor auf die behandelte Haut auftragen. Gegebenenfalls kann über die Sonnenschutzcreme ein Make-up aufgetragen werden.
Des Weiteren kann es sich empfehlen, auch zwischen den Behandlungen noch milde Säure-haltige Cremes zu verwenden. Nach der Kur empfiehlt sich zur Erhaltung des erzielten Erfolgs ebenfalls eine Nachbehandlung mit speziellen Pflegeprodukten (z. B. mit niedrig konzentrierten Fruchtsäuren).
Eine Erhaltungstherapie beim Arzt ein bis zwei mal pro Jahr kann den Therapieerfolg auch über sehr lange Zeit erhalten, ist aber natürlich kein „Muss“.
Ein Peeling ist ein sehr effektives Verfahren der ästhetisch-dermatologischen Medizin.
Bei ärztlicher Begründung übernehmen einige private Krankenkassen die Kosten.

Wir beraten Sie hierzu gerne.